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Kommentare: 58
  • #58

    Franz Weber (Donnerstag, 27 Juli 2017 12:44)

    Ich bin seit nunmehr über 30 Jahren sogenannter "Kirchenferner" und seitdem als "geistig-seelischer Asylant" bei den eher mystischen östlichen Religionen gelandet, wollte lange Jahre nicht mal mit kritischen Kirchenvertretern zu tun haben. Dadurch habe ich mich erst in der Reife meiner Jahre mit dieser wunderbaren "Mensch-Vertreterin" befassen können, lese gerade "Mystik und Widerstand" und werde zum Bewunderer. Ich danke Ihnen ganz herzlich, dass Sie, als BetreiberIN der Seite, die Würdigung des Wirkens von D. Soelle ermöglichen.
    Friede und Segen
    Franz Weber

  • #57

    Matthias Strecker (Donnerstag, 29 Juni 2017 22:35)

    Ihr Stimme des Glaubens, der Reflektion, der Hoffnung und des begündeten Widerstandes ist auch heute noch wichtig, kanns uns vieles vermitteln und anregen.

  • #56

    Dominik Hansen (Mittwoch, 22 März 2017 14:27)

    Für mich war sie eine tolle Frau, sie wird immer in unseren Herzen bleiben!

  • #55

    Fabienne Sers (Montag, 13 Februar 2017 11:54)

    Für mich war sie eine tolle Frau, sie wird immer in unseren Herzen bleiben!

  • #54

    Ingrid Scherney / NÖ (Dienstag, 17 Januar 2017 14:30)

    Eine engagierte Frau, Vordenkerin, Vorbild und offen für alle Menschen. Ohne Vision geht es nicht.

  • #53

    Max Lord (Sonntag, 18 Dezember 2016 19:33)

    tolle Frau

  • #52

    Koichi Goto/Japan (Donnerstag, 26 Mai 2016 07:43)

    Ich werde Ihr Gedaechtnis in Ehren halten und nie die wohlwollene Aufnahme vergessen, die ich in Ihrem Haus gefunden habe.

  • #51

    Doris (Donnerstag, 31 März 2016 09:04)

    Danke! an den Ersteller dieser wertvollen Internetseite.
    Das ist etwas sehr Kostbares.

  • #50

    Kevin Sieben (Freitag, 08 Mai 2015 20:37)

    Sie hat viel erreicht ich im leben und sie soll in frieden ruhen

  • #49

    Marcel Kroll (Freitag, 24 April 2015 08:28)

    Sehr tolle Frau!! :)

  • #48

    Lena (Mittwoch, 15 April 2015 10:59)

    Respekt, tolle Frau!
    Ruhe in Frieden

  • #47

    Julia (Mittwoch, 15 April 2015 10:59)

    tolle frau

  • #46

    Lisa Ehlebracht (Dienstag, 24 März 2015 11:15)

    Bewunderswerd, was sie alles getan hat!

  • #45

    Dickbutt (Donnerstag, 12 Februar 2015 14:19)

    Beeindruckende Frau!

  • #44

    Claus-Ulrich Heinke (Samstag, 24 Mai 2014 23:54)

    „Beten ist Revolte. Wer betet, sagt nicht: „So ist es und Amen!“ Er sagt: „“So ist es! Und so soll es nicht sein! Und das und das soll geändert werden! Beten ist eine intensive Vorbereitung auf das Leben.“ Auf diesen Satz Dorothee Sölles stieß ich bei der Predigtvorbereitung für morgen, am Sonntag Rogate. Er war der Wendepunkt bei der Vorbereitung, die schleppend verlief. Zu viele vordergründige Goldene-Kalb-Bilder im Kopf, zu viele vordergründige Gedanken zum Beten gelesen (Wieviel Unsinn wird eigentlich Sonntag für Sonntag gepredigt?). Kurz vor der Verweigerung vor diesem Text (und auch dem Scheitern an diesem Text) dann dieses Sölle-Zitat. Wunderbar. Danach lief es wie geölt....
    Die Dorothee Sölle konnte ich zweimal persönlich sehen. Einmal zusammen mit dem Ensemble Grupo Sal bei einem Lesekonzert in der von mir geleiteten Citykirche St. Jakobi in Hildesheim. (Nach hochthelogischen und herrliche literarischen Gedanken eine fröhliche rotweinselige Feier in der Kirche). Und dann als schlichte Chorsängerin in Hamburg bei der kirchlichen Trauung eines Freundes. Und natürlich war sie mein Vorbild als junger Pastor mit dem politischen Nachtgebet...Welche Zeiten!

  • #43

    Heribert Wenkmann (Sonntag, 25 August 2013 20:48)

    Ich habe heute ein wunderbares Gebet oder ein Gedicht von Dorothee Sölle gehört. Es hat mich in meinem Inneren sehr berüht. Dafür einen herzichen Dank an die Verfasserin.

    Liebe Grüße Heribert Wenkmann

  • #42

    Beate Köhl aus der Schweiz (Dienstag, 21 Mai 2013 22:03)

    Guten Tag Herr Kley-Olsen,
    gestern fand in der ökumenischen Kirche in St. Gallen ein Konzert im Rahmen eines Gottesdienstes beider Konfessionen statt. Der Toggenburger Musiker hatte Texte von Dorothee Sölle vertont und gestern kam es eben zur Aufführung mit dem Frauenchor Rorschach und Peter Roth am Flügel. Auch Fulbert Steffensky war anwesend und durfte nach der Schweigeminute zu Ehren von D. S. Blumen in Empfang nehmen. Ein wunderbares Erlebnis bei dem wir alle Brot und Traubensaft teilten und erfahren bzw. gehört haben, dass wir von Gott geträumt wurden, schöner als wir heute sind, glücklicher als wir es uns erlaubten und freier als es bei uns üblich ist.....vertont von P. Roth.
    Haben Sie eine gnadenvolle Zeit. Beate Köhl

  • #41

    Martina Horak-Werz (Freitag, 26 April 2013 00:08)

    Eine Gotteslehrerin und eine Mutter im Glauben, das war Dorothee Sölle für mich, obwohl ich leider nie die Gelegenheit hatte, sie persönlich kennen zu lernen.
    Als ich mich während meines Theologiestudiums Anfang der 80 er Jahre in einer Glaubens- und Sinnkrise befand, war für mich Dorothee Sölles Buch "Die Hinreise" eine wichtige Offenbarung. Mir wurde bewusst, wie sehr Theologie und Sprache zusammen hängen, wie wichtig es für meinen Glauben ist, die richtige Ausdrucksform zu finden. Und darin war Dorothee Sölle ja wahrlich eine Meisterin, eine Gottespoetin. Es gibt nur wenige Menschen, die eine solche wundervolle Gabe mitbekommen haben, die lebenswichtigen Fragen auf den Punkt zu bringen und mit wenigen Worten so viel von Gott, von der Welt, von Liebe und Tod auszudrücken.
    Dorothee Sölle bleibt für mich ein Vorbild - eine starke Frau, die viel zu sagen hatte und wenig Aufhebens um sich selbst machte, die sich nicht scheute, sich mit ihren Ansichten unbeliebt zu machen, der im Einsatz für den Frieden gegen die Aufrüstung nichts zu viel war.
    Ich bin dankbar für die vielen Gedanken, die sie uns in ihren Büchern hinterlassen hat. Und manchmal höre ich dann ihr "Credo für die Erde" im Originalton und werde traurig, weil sie nicht mehr da ist.

    Martina Horak-Werz, * 1960, Pfarrerin in der Südpfalz,
    Autorin von Büchern über biblische Frauen
    www.horakwerz.de

  • #40

    Nora Borris (Samstag, 09 März 2013 19:18)

    Mich verbindet mit Dorothee ein tiefes Gefühl von Wärme, Dank und Verbundenheit. Ohne sie wäre ich heute nicht so Theologin und auch nicht so Frau und Pastorin wie ich es bin. Mit ihren Büchern, die ich mir oft kurz nach ihrem Erscheinen kaufte: Leiden, Gott denken, lieben und arbeiten, Die Hinreise, Mystik und Widerstand usw., hatte sie mir jeweils einen Weg aufgezeigt, auf dem es für mich und mein Denken weitergehen konnte.
    Im Spanischen gibt es zwei verschiedene Worte für „theologisch“: teológico und teologal. Teologal empfinde ich als persönlicher, existenzieller; es spricht mehr aus dem Herzen. So war Dorothee für mich eine theologale Theologin.
    Wir waren 1990 zusammen ein paar Tage im Baskenland, in San Sebastián und in der Universität Deusto in Bilbao. Jesuiten, die sie sehr schätzen, hatten sie zu Vorträgen und zu einem Besuch in Loyola, zum Heiligtum des Ignatius, eingeladen. Ich hatte diese Reise vermittelt und durfte an ihrer Seite sein, als compañera um zu dolmetschen. Unvergesslich ist uns, die wir sie begleiteten, wie wir in Loyola im Café saßen. Dorothee aß mit großem Vergnügen chocolate con churros, also Schmalzkuchen, der in flüssige Schokolade getaucht wird, während sie uns von ihrem Diabetes erzählte. Wir genossen zusammen das Leben. „Verrückt nach Licht“ – nach diesen Tagen schenkte sie mir ihren Gedichtband mit diesem Titel und widmete es für mich mit diesen Worten.
    Zwei Gespräche mit Dorothee sind mir noch besonders in Erinnerung:
    Wie viel sollte auswendig gelernt werden? Ich hatte damals einen kleine Kontroverse mit dem Kirchenvorstand, der meinen Konfirmandenunterricht kritisch befragte. Dorothee: „Lass sie doch lernen!“ To learn by heart, das gefiel ihr gut.
    Und sie erzählte vom Sterben ihrer Mutter und schien die Situation noch einmal dicht zu empfinden. Lange Zeit habe sie an ihrer Seite gesessen und Bach-Choräle für sie gesungen. Dorothees Sterbebegleitung mit Chorälen hat sich für meine Arbeit als Krankenhaus-Seelsorgerin modellhaft eingeprägt und war in meinem Herzen und meiner Haltung an Sterbebetten präsent.
    Bach-Choräle mehrstimmig zu singen, dazu zu gutem Essen einzuladen, auch dafür stehen für mich Dorothee und Fulbert.
    Ich fühle mich durch Dorothee in Lebensfreude bestärkt, fühle mich erinnert an Jesus, der leidenschaftlich gekämpft hat für die Armen, die Schwachen und Erniedrigten, und der eine Bresche geschlagen hat durch das Leiden hindurch. Danke Dorothee!

  • #39

    Martin Freytag (Dienstag, 05 Februar 2013 17:05)

    Dorothee Sölles Theologie begleitet mich nun schon einige Jahrzehnte, in all ihrer Kraft, ihrem Mut, ihrer Mystik und Politik, ihrer Poesie.
    Greade jetzt, da sich der 10. Todestag nähert, tritt das Fehlen dieser Prophetin und Poetin Gottes schmerzlich ins Bewusstsein.
    Aber (zu viel) Trauer am 27. April und danach wäre nicht in Dorothees Sinn gewesen.
    Denn: Wer hören, sehen, lesen will, für den ist Dorothee Sölle ja da in all ihrer Komplexität.
    Für mich sind ihre Texte immer wieder wie eine Schule des Neu-Sehens, Neu-Hörens der jüdisch-christlichen Tradition, gerade auch, was ihren mystischen Reichtum angeht. Und eben als Mystagogin weist D. Sölle in den Kontext des Politischen, einfach deshalb, weil das Evangelium es mit den Menschen mitten im Leben in all seinen Zusammenhängen und Facetten zu tun hat.
    Die beste Erinnerung an Dorothee Sölle ist daher wohl, immer neu in einen lebendigen, multiplikatorischen Diskurs mit ihren Gedanken einzutreten.

  • #38

    Ralf Bröker (Donnerstag, 24 Januar 2013 09:23)

    Der Umschlag des Taschenbuchs hat schon länger unter dem Lichteinfall gelitten. Das Blau des Himmels ist am rechten Rand schon ganz grün. "Worauf du dich verlassen kannst" steht drauf, und zwischen den Seiten 20 und 21 steckt ein Lesezeichen.

    "Liebe Enkelkinder", beginnt Dorothee Sölle einen Brief an ihre Nachfahren ... und ich lande mit meinen Gedanken sofort in meinen friedens- und antiatombewegten Zeiten, fühle wieder dieses Miteinander auf regionalen Kirchentagen, höre von fern dieses Singen und Lachen und Diskutieren. "Die Sölle" gehörte damals zu unserem Handwerkszeug, auch "der Hüsch", "der Wader", "der Biermann". Von ihnen fühlten wir, fühlte ich mich ernst genommen. Ihre Zitate waren Anregungen zum Aufbruch. Manchmal zum Abbruch. Mitunter waren sie Schwerter im Kampf gegen Andersdenkende. Zu wissen, dass diese alten Kämpen uns hören, ja, dass sie mir zuhören würden, das hat mich politisiert. Um Gottes Willen! Das war mir wichtig!

    Und heute? Da ich mehr zweifle denn je, da ich aber auch mehr hoffe als damals, sind die Worte der Sölle und all der anderen längst zu Pflugscharen geworden in meinem Lebensumfeld. Immer wieder werden sie gebraucht. Und es ist gut, ihnen immer wieder neu zu begegnen.

    In meinen Büchern, in Publik Forum, im Internet - da lebt Dorothee Sölle weiter, diese streitbare, menschenliebende, befreiend sprechende Theologin. Dieser Mensch in Menschengestalt, dem ich mich immer noch so verwandt, von dem ich mich immer noch so verstanden fühle. Und wenn die alte Mumama auch keine neuen Geschichten mehr erzählen kann ... da muss ich sie eben immer wieder neu verstehen lernen. Und ich glaube sogar, das hätte ihr gefallen.

  • #37

    Ursula Rapp (Montag, 14 Januar 2013 08:33)

    Es gibt viele laute theologische Stimmen und ich weiß noch nicht, ob sie mir Mut machen oder mich erschlagen. Gerade in der Theologie springt mich in der Berühmtheit und Lautstärke großer Theologen immer wieder der Zweifel an: was wären sie geworden und was hätten sie gesagt, wenn sie nicht berühmt und nicht gehört worden wären? Oder: ist das nun eine spezielle Gnadengabe Gottes, weil sie ihm so nahe sind?

    Auf der einen Seite sind mir die Worte, Gedanken, Bilder wirklich bereichernd, ja erfüllend, auf der anderen Seite liegt mir die Bücherflut, die Ratgebe- und Beispielgebe-flut und dieses: "mach es so und alles wird wunderbar sein..." oder "heilig bist Du, wenn..." schwer im Magen.

    Es scheint selbst im Glauben kaum möglich zu sein, sich ohne (Ver-)-urteilung zu orientieren: die Armen, die Auserwählten, die Kranken, die Schwachen, die Rechtschaffenen und die Sünder... die gnädigen Helfer und die Bedürftigen, die Gute Tat, die (zum Glück?) auf genug Elend stößt...

    Mir ist suspekt, was all zu heldenhaft strahlt und entsprechende Schatten wirft. Dazu braucht es eine große Portion Egoismus. Als "Nosist" - im Erleben, Fühlen und Denken aus dem WIR in Gott, steckt alles, sowohl das Helle, als auch das Dunkle in einem jeden und lässt sich nicht voneinander trennen.

  • #36

    Barbara Rauchwarter (Sonntag, 13 Januar 2013 11:51)

    Friedensakademie in der Burg Schlainig (Burgenland/Österreich) Dorothee hält am Abend ein atemberaubendes Referat und nachher wird im kleinen Kreis mit heissen Köpfen und viel Wein diskutiert. Ich fahre Dorothee nach Oberwart in ihr Hotel. Aber sie hat den Namen vergessen. Es gibt nicht allzuviele in Frage kommende Häuser, also kurve ich durch die nachtstillen Straßen, bleibe stehen und biete ihr an: Dies? Oder das? Und sie strahlt: Ach, Barbara - schau doch mal die Mondin an!!!

  • #35

    Georg Pape (Sonntag, 13 Januar 2013 00:53)

    Im Jahr der Weltkirchenkonferenz in Vancouver (1984) hatte ich Dorothee zusammen mit Katya Delakova und Moshe Budmor aus New York zu einem Bibliodrama-workshop ins Burckhardthaus - ein Fortbildungsinstitut der EKD - nach Gelnhausen eingeladen. Die EKD-Spitze war dermaßen verärgert darüber, dass Dorothee als einzige deutsche Theologin eines der Hauptreferate in Vancouver halten sollte, und untersagte mir - natürlich ohne mit mir selbst zu sprechen - die Zusammenarbeit mit ihr. Wir haben damals unser Seminar kurzfristig in die Schweiz verlegt. Und zwei Jahre später durfte ich sogar in Gelnhausen workshops mit Dorothee Sölle anbieten. Diese Seminare gehören zu den Höhepunkten meines eigenen Theologenlebens. Besonders beeindruckt hat mich vor dem geschilderten Hintergrund, dass Dorothee sich nicht etwa stolz odere beleidigt zurückzog, sondern eine kreative Subversivität, verbunden mit einer unglaublichen Fröhlichkeit, an den Tag legte. Als "Sölle-Freund" geriet ich selber in die Schusslinie der EKD. Aber die Erinnerung an Dorothee war für mich immer eine Quelle der Kraft zum aufrechten Gang. Die Begegnungen mit ihr haben mich geprägt. Dafür bin ich unendlich dankbar.

  • #34

    Erika Werner-Dahl (Dienstag, 04 Dezember 2012 13:03)

    ich könnte den letzten Beitrag wörtlich auch für meine Person übernehmen...ich habe ein Theologiestudium, kurz vor dem Examen abgebrochen...habe mich aber auch in 30Jahren niemals von den Schriften Dorothee Sölles getrennt...ihre Worte waren und sind "Lebensbegleiter"... in tiefer Dankbarkeit eine wudervollen Frau gegenüber!!! erika Werner-Dahl

  • #33

    Barbara Rauchwarter (Samstag, 01 Dezember 2012 21:40)

    Ich danke Dorothée so vieles - sie hat mich aus den Fallstricken der liberalen Theologie befreit, mich gelehrt, Psalmen zu kauen und zu essen - was für eine Nahrung. Phantasie und Gehorsam tröstet mich, Nicht nur Ja und Amen sagen hat mich mit meinen SchülerInnen und Studierenden in leidenschaftliche Gespräche gebracht. Was wäre ich ohne sie und Luise Schottroff, Jürgen Ebach und Fulbert Steffenski - meine Nähreltern!

  • #32

    Ursula Rapp (Samstag, 10 November 2012 11:58)

    Über viele Ecken bin ich an das Buch "gewagter Glaube" von Fulbert Steffensky gekommen. Atembeeraubend schön und bebend ist es und so komme ich nun auf diese Seite und lerne Dorothee Sölle kennen. Man kann kein unpolitischer Christ sein, nicht unverbindlich "unparteiisch" bleiben als Christ. Ich verzweifle mitunter an der Unbetroffenheit, der Unverbindlichkeit und Abgehobenheit der Kirche. Mir scheint, es beginnt an der Stelle, an der man die Unterscheidung trifft: arm-reich, bedürftig- helfend, leidend - rettend... Frag mich einer, wieso offenbar alle Christen sich immer auf der heldenhaften, heilen Seite sehen und dann mit gnädigster Güte ihre Heiligkeit pflegen im barmherzigen Verteilen "milder Gaben"!!! Erklär mir einer, wie in der Kirche ein Flyer liegen kann: "Ein Leben spenden für nur 10,00 € im Monat!" Gibt es jemand, der mir erklären kann, wieso "zum Wohle der Wirtschaft" Gelder für gemeinschaftliche Projekte eingespart werden müssen?

    Noch habe ich wenig erfahren über Dorothee Sölle, aber ein bisschen habe ich die Hoffnung, in ihr eine Frau zu finden, die meine Wut (verstand) und versteht.

  • #31

    freia holle (Mittwoch, 07 November 2012 16:00)

    ...noch sprachlos & entrüstet darüber, daß zwei Bücher von Dorothee Sölle aus dem Bestand der Stadtbücherei ausgelistet waren, als ich sie wieder entleihen wollte. Ich werde das von mir (Hartz IV - Empfängern) neuerdings erhobene Kirchgeld dafür verwenden, eine Bücherspende mit Neuausgabe der Texte und Gedichte von Dorothee Sölle zu finanzieren...

  • #30

    Christoph Odermatt (Montag, 05 November 2012)

    Im Rahmen meines Studiums über die Religionsphilosophie habe ich eine Seminararbeit zu den Begriffen Religon/Gott/Christentum zu schreiben in Anlehnung an Texte von Dorothee Sölle aus "Der Wunsch, ganz zu sein".

    Diese Frau hat mich tief beeindruckt mit Ihren Interpretationen zu den oben aufgeführten Begriffen.

  • #29

    Helga Laurinat (Mittwoch, 11 Januar 2012 14:14)

    11.01.2012
    Dorothee Sölle wird auch in mir weiterleben solange ich lebe!
    Ich erinnere mich u.a. sehr gern an zwei persönliche Begegnungen.
    Diese fanden einmal im Rahmen eines Frauenreformationstages hier in Hannover am Mühlenberg statt, wo ich am Ende ihr Buch LEIDEN erworben habe. Eine weitere Begegnung (und vor allem das Erleben von ihr) in der Kreuzkirche Hannover bleibt für uns unvergessen, wo sie mit Grupo sal auftrat und Texte zitierte.
    Erschüttert und traurig waren wir letztlich zu hören, dass sie plötzlich verstorben war und wir sie nicht mehr in der Waldbühne Berlin im Rahmen des 1. Ökumenischen Kirchentages 2003 erleben konnten.
    Mehrere Bücher, Texte und CD´s begleiten mich (und viele andere Frauen) in meinem spirituellen Alltag! Auch freue ich mich über den aktuellen Kalender, der für dieses Jahr im Publik – Forum – Verlag herausgegeben wurde.
    Helga Laurinat/ Hannover

  • #28

    Christa Heine (Donnerstag, 01 Dezember 2011 16:26)

    Vielen Dank für den Tipp auf das "Nachwort zu einem Leben".
    Diese Frau ist sehr wichtig für mich geworden, sie war eine ganz besondere, mutige Frau.
    Dass es diesen Newsletter gibt, darüber bin ich sehr froh. Die Erinnerungen an sie werden immer wieder bereichert!

  • #27

    Hanna Maier-Gschwend (Freitag, 04 November 2011 18:04)

    hanna@maier-lyrik.de

    Gerade erinnere ich mich an für mich wichtige Ahn-Frauen - und da gehört Dorothee Sölle unbedingt dazu!
    Im verbundenen Gedenken an Sie
    herzlichst
    Hanna Maier-Gschwend, 62 Jahre alt

  • #26

    Mirjam (Montag, 24 Oktober 2011 23:34)

    Danke für diese tolle Seite, die die Erinnerung an eine große Theologin wachhält und an deren Worte, die Mut machen zum Leben!

  • #25

    Achim Keßler (Sonntag, 17 Juli 2011 07:41)

    Lese gerade ein Buch von Dorothee. War mir jetzt nicht im klaren darüber, dass sie bereits verstorben ist. Sie war einfach wunderbar und hat viel zum Frieden in der Welt beigetragen. Die Welt braucht viel mehr Intellektuelle so wie sie, die uns wachrütteln. Achim aus Bonn.

  • #24

    toni (Dienstag, 31 Mai 2011 13:48)

    Ich möchte Dorothee sölle als Vorbild in unserem religionsprojekt bearbeiten. Ich denke sie ist ein gutes Vorbild!

  • #23

    Elfe (Dienstag, 31 Mai 2011 12:40)

    Im Gottesdienst gab uns unsere Pfarrerin das Gebet "Ähnlich" (???)von D. Sölle.
    Dieser Text ist für mich stimmig und könnte u.a. eine Anleitung zum Beten sein.

  • #22

    Ingeborg Behjat (Mittwoch, 11 Mai 2011 13:05)

    Danke, dass wir im Dorothee-Sölle-Haus jeden Monat gemeinsam beten dürfen. Ich denke, dieses Beisammensein ist auch in ihrem Sinn.

  • #21

    Helga Kahle-El Kady (Donnerstag, 10 März 2011)

    In der Fastenzeit habe ich das Buch von Dorothee Sölle:Die Hinreise in die Hand genommen und war fasziniert von den Gedanken, die sie 1975 niedergeschrieben hat.Die Beziehunglosigkeit greift in erschreckendem Maße um sich,und der "Tanz ums goldene Kalb" ist in vollem Gange.

    Ich freue mich, dass es Menschen wie sie gibt, die die Geganken von Dorothee Sölle am Leben erhalten.

    Helga Kahle-El Kady

  • #20

    Gerd Kracht (Donnerstag, 10 März 2011 14:53)

    Um zwei Verstehensweisen geht es bei der modernen Mystikerin Dorothee Sölle:
    1. um die Möglichkeit eines atheistischen Welt- und Gottesbildes. Der Mensch ist verantwortlich für die jetzige Situation der Welt.
    2.Die Erweiterung der theistischen Theologie, die tendenziell theologisch zugespitzt bedeutet: "Papa-wird´s schon richten." Widerspricht diese Aussage nicht diametral dem 2. Gebot. Du sollst dir kein Bild machen? Sogar "wissenschaftlich- theologisch" mahnt man wieder "persönliche Gottesbilder" an. Die letzten VELKD -Äußerungen, über die "Notwendigkeit eines persönlichen Gottesbildes" beschwören diese Sichtweise erneut wissenschaftlich -theologisch.
    Unter 1. ist die Mystik Meister Eckharts genauso zu zählen, wie die von Albert Einstein oder des Mathematikers, Alfred North Whitehead. Eine Mystik, die sich mit Wissenschaft und anderen Religionen verbindet , weil sie es vom Ansatz her vermag. Mystische Theologie ist auch nach Auschwitz verständlich. Allein eine theistisch vertretene Auffassung wird in der Gegenwart zunehmend schwieriger verstanden. Das ist der Grund für den Auszug aus der Kirche und die Abwanderung in die Esoterik. Da nämlich ist die unendliche Vielfalt der sich ständig verändernden Gottesbilder enthalten und miteinander verbunden. Die Vielheit der anderen, wirkt zunehmend auf die Finanzen der Groß- Kirchen auf dem religiösen Markt. Vielheit verbindet sich mit dem sich öffnenden weltanschaulichen Markt mit einem Gottesbild, der milieuübergreifend erfahren wird. Der religiöse Markt drückt sich vermehrender Vielfalt aus.
    Die Aktien der großen Kirchen fallen gegenwärtig auf dem religiösen Markt. Dialog und Austausch mit anderen weltanschaulichen Sichtweisen ermöglichen Offenheit. .
    Dorothee Sölle wurde deshalb von ideologisch bekämpft. Der bisherige religiöse Markt ließ durch die Geschichte mystische Auffassungen eher nicht zu, so dass unterschiedliche Gottesbilder eher auf dem esoterischen Markt angekommen sind und dort wahrgenommen und diskutiert werden. U. a. Dietrich Bonhoeffer, Rudolf Bultmann, Paul Tillich und Dorothee Sölle erkannten das Problem schon in den 50er und 60er Jahren.
    Die bereichernden Ansätze wurden im kirchlichen Betrieb nicht berücksichtigt oder sogar unterdrückt. Das führte dazu, dass der Reichtum, der sich innerhalb der evangelischen Theologie aufgetan hatte, in anderen, sogenannte esoterischen Kreisen Einzug gehalten hat.

    Gerd Kracht

  • #19

    Christoph Fleischer (Montag, 21 Februar 2011 06:55)

    Die Schriften von Dorothee Sölle sind immer noch sehr aktuell. Das gilt auch für die Arbeiten in den sechziger und siebziger Jahren. Ihr Theologie greift die späte Forderung Dietrich Bonhoeffers nach religionsloser Verkündigung auf, ist politisch und global engagiert und nimmt die Wurzeln der neuen spirituellen Bewegung in den USA auf. Sie weist auf Gerechtigkeit der Sprache für Frauen und Männer hin. Danke für diese Seite. So lebt Dorothee Sölle hier im Internet weiter.
    Christoph Fleischer

  • #18

    Eva Haag (Samstag, 27 November 2010 23:59)

    Ich habe heute abend Fulbert Steffensky in Karlsruhe gehört, und diese Seite "gefunden" - und ich bin froh, daß auch diese Theologie, diese lebensbejahende gibt und vor allem daß es Dorothee Sölle gab und ihren Mann gibt.
    Seid gegrüßt, alle widerborstigen, zärtlichen GottsucherInnen.
    Eva

  • #17

    Benjamin (Sonntag, 21 November 2010 08:41)

    Guten Tag
    Ich bin Dorothee Sölle verbunden und dankbar - und dies seit ich sie zum ersten Mal im Fernsehen gesehen hatte.
    Meine Mutter hatte den gleichen Jahrgang und ist ein Jahr nach ihr gestorben.
    Im Frühling dieses Jahres ging es in der Radiopredigt um die Vergebung. Dies war Anlass mir drei Gedichtbände von ihr zu kaufen, den Band 11 aus ihren 'Gesammelten Werke' (Löse die Fesseln des Unrechts) und die Doppel-CD 'Gerechtigkeit ist ein Name für Gott'.
    Zurzeit lese ich von Erwin Reisner 'Das Buch mit den sieben Siegeln' - und auch dies ist sehr interessant.
    Von Erwin Reisner hatte ich schon vor über 20 Jahren das Buch über 'Der Ursinn der Geschlechter' gelesen und kann seine Gedankengänge gut nachvollziehen.
    Dorothee Sölle hat mich mit ihren Gedichten zutiefst bewegt.
    Ich wünsche allen eine gute Zeit! und danke für diese Webseite.
    "Wachet, stehet fest im Glauben, seid mannhaft, seid stark."
    (Bibelspruch)
    Liebe Grüsse, Benjamin

  • #16

    Mara Leimknecht (Donnerstag, 18 November 2010 14:19)

    Hallo wir sind Schüler einer 13. Klasse eines Gymnasiums in Göttingen.
    Wir halten in ca. 5 Wochen ein Referat über ihre Person.
    Wir wollten sie fragen, ob sie uns bei dem Referat begleiten würden.

    Wir bitten um schnelle Rückantwort :')
    Mit freundlichen Grüßen

  • #15

    Karl-Heinz Volck (Dienstag, 03 August 2010 09:42)

    Hallo Menschen,
    ich bin ein 76 Jahre alter Atheist der sich intensiv mit seinem Abgang beschäftigt. Den Sinn des Lebens sehe ich nicht darin dem autoritären Gott des offiziellen Christentums zu gefallen. Wenn "Gott" aber so fefiniert wird wie in dem Buch, "Arbeit und Liebe", von Dorothee Sölle, dann ist das ein Gott nach dem edelsten Menschenbild. Zusammen mit einem solchen "Gott" könnten die Menschen ihre Welt bauen. Ich habe das Buch in einem Antiquariat für 1.- Euro erworben. Das Büchlein ist eine Bereicherung für den Weg der Menschwerdung. Sie sollten es wieder in das aktuelle Gedächtnis holen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Karl-Heinz Volck

  • #14

    kaddusch (Montag, 02 August 2010 13:57)

    Dorothee Sölle, ist einfach und direkt. Das Beste daran ist, dass Sölle immer so geschrieben hat, dass es jeder verstehen kann (nicht hochtheologisch) und trotzdem ist es nicht (inhaltlich)flach.

    Die ganzen anderen Pastoren und die ganzen anderen Theologen, die Bücher und Predigten schreiben, sollten sich ein Beispiel an Dorothee Sölle nehmen und lernen sich so einfach, konkret und wunderbar aus zudrücken.
    Theologie ist auf einmal viel leichter und verständlich.
    Dorothe Sölle hat es geschaft, was das Ziel der Theologie sein sollte: nämlich die Bibel und ihre Botschaft für jeden verständlich zu machen.
    Vielen Dank dafür, mein Studium macht mir viel mehr Spaß, seit ich parallel Sölles Bücher lese....

  • #13

    Christine Raudner-Sölle (Samstag, 02 Januar 2010 23:28)

    Hallo,

    ja, sie lesen richtig, ich bin auch eine Sölle ;-) angeheiratet...
    Ich studiere Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Ich schreibe eine Hausarbeit über feministische Wissenschaftskritik. Da ich Frau Dorothee Sölle sehr bewundere, würde ich sie gern in meine Hausarbeit einbinden. Mir ist bekannt, dass Frau Sölle auch feministische Wissenschaftskritik geäussert hat, könnte ich vielleicht einen Rat bekommen, in welchen Buch ect. ich etwas finde? christine_r-s@web.de
    Herzlichen Dank

  • #12

    Boonekamp, Alfred vom Bodensee (Samstag, 12 Dezember 2009 17:11)

    Buch "Licht in der Finsternis"-Texte zur Weihnachtszeit(Patmos-Verlagshaus) Ich lese gerade darin, u.a. auch Geschichten/Gedichte von Dorothee Sölle.Da machte mich die Biografie neugierig.

    12.12.2009

  • #11

    Klaus (Freitag, 20 November 2009 07:29)

    liebe dorothee
    deine seite ist wirklich wunderbar.
    herzliche grüße dein freund klaus

  • #10

    delf schmidt (Donnerstag, 23 Juli 2009 14:37)

    danke, dass es solche seiten gibt - so viel warme lebenserfahrung und gottesfurcht - wunderbar. herzlich bleibt behütet ! DS

  • #9

    Martina Hof (Donnerstag, 09 Juli 2009 20:48)

    Liebe Dorothee,
    ich habe gerade Deine Biographie gelesen und festgestellt, wie sehr mich Deine Texte in meinem Leben berührt und beeinflußt haben. Du warst und bist mir eine geistliche Mutter, die mir Orientierung gibt. Ich habe Dich auf den Kirchentagen erlebt, Dein Autogramm bekommen und an Deinem Grab geweint. Für mich lebst Du weiter und spendest Licht.
    Herzlichst Martina