Politisches Nachtgebet


Das Politische Nachtgebet ist wesentlich mit dem Namen Dorothee Sölle verbunden. Theologisches Nachdenken war für sie ohne politische Konsequenzen nicht zu denken.

 

Bis heute gibt es ähnliche Veranstaltungen. Hier mehr dazu.



Mit Video (6,36 Min.)

"Wir waren sehr streitlustig"

Streitlustig - das mussten sie sein: die evangelischen und katholischen TheologInnen, die das Politische Nachtgebet erfanden und vier Jahre lang veranstalteten. Politik in der Kirche wollten vor allem die Evangelischen Kirchen in den 1960er Jahren nicht. Aber auch die katholische Kirche und einfache Kirchenmitglieder ereiferten sich über die frechen Linken, die den Kirchenraum mit neuen liturgischen Formaten eroberten

evangelisch.de, 11.4.2019


Trennung von Politik und Religion

50 Jahre Politisches Nachtgebet

Die strikte Trennung von Politik und Religion ist eine gängige Forderung. Die 1968 entstandenen Politischen Nachtgebete wollten genau das Gegenteil. Damals waren sie äußerst umstritten und wurden als „Götzendienst“ verurteilt – doch die Nachtgebete prägen die Kirchen bis heute

deutschlandfunk.de, 4.9.2018


Zum Anhören (4.44 Min.)

Liturgie von links - Gespräch über Dorothee Sölle mit Dr. Anselm Weyer

Über sein Buch "Liturgie von links" spricht Autor Anselm Weyer im Domradio mit Hilde Regeniter. Es behandelt die Politischen Nachtgebete in der Antoniterkirche Köln und deren treibende Kraft: Dorothee Sölle.

Anselm Weyer: Liturgie von links. Dorothee Sölle und das Politische Nachtgebet in der Antoniterkirche. Herausgegeben für die Evangelische Gemeinde Köln von Markus Herzberg und Annette Scholl. Köln: Greven Verlag, 2016. www.AntoniterCityKirche.de


Arbeitskreis Politisches Nachtgebet

Kirchliche Bedenken

ZEIT Online, 16.2.1973