11.01.2012
Dorothee Sölle wird auch in mir weiterleben solange ich lebe!
Ich erinnere mich u.a. sehr gern an zwei persönliche Begegnungen.
Diese fanden einmal im Rahmen eines Frauenreformationstages hier in Hannover am Mühlenberg statt, wo ich am Ende ihr Buch LEIDEN erworben habe. Eine weitere Begegnung (und vor allem das Erleben von
ihr) in der Kreuzkirche Hannover bleibt für uns unvergessen, wo sie mit Grupo sal auftrat und Texte zitierte.
Erschüttert und traurig waren wir letztlich zu hören, dass sie plötzlich verstorben war und wir sie nicht mehr in der Waldbühne Berlin im Rahmen des 1. Ökumenischen Kirchentages 2003 erleben
konnten.
Mehrere Bücher, Texte und CD´s begleiten mich (und viele andere Frauen) in meinem spirituellen Alltag! Auch freue ich mich über den aktuellen Kalender, der für dieses Jahr im Publik – Forum – Verlag
herausgegeben wurde.
Helga Laurinat/ Hannover
#29
Christa Heine(Donnerstag, 01 Dezember 2011 16:26)
Vielen Dank für den Tipp auf das "Nachwort zu einem Leben".
Diese Frau ist sehr wichtig für mich geworden, sie war eine ganz besondere, mutige Frau.
Dass es diesen Newsletter gibt, darüber bin ich sehr froh. Die Erinnerungen an sie werden immer wieder bereichert!
#28
Hanna Maier-Gschwend(Freitag, 04 November 2011 18:04)
hanna@maier-lyrik.de
Gerade erinnere ich mich an für mich wichtige Ahn-Frauen - und da gehört Dorothee Sölle unbedingt dazu!
Im verbundenen Gedenken an Sie
herzlichst
Hanna Maier-Gschwend, 62 Jahre alt
#27
Mirjam(Montag, 24 Oktober 2011 23:34)
Danke für diese tolle Seite, die die Erinnerung an eine große Theologin wachhält und an deren Worte, die Mut machen zum Leben!
Lese gerade ein Buch von Dorothee. War mir jetzt nicht im klaren darüber, dass sie bereits verstorben ist. Sie war einfach wunderbar und hat viel zum Frieden in der Welt beigetragen. Die Welt braucht
viel mehr Intellektuelle so wie sie, die uns wachrütteln. Achim aus Bonn.
#25
toni(Dienstag, 31 Mai 2011 13:48)
Ich möchte Dorothee sölle als Vorbild in unserem religionsprojekt bearbeiten. Ich denke sie ist ein gutes Vorbild!
#24
Elfe(Dienstag, 31 Mai 2011 12:40)
Im Gottesdienst gab uns unsere Pfarrerin das Gebet "Ähnlich" (???)von D. Sölle.
Dieser Text ist für mich stimmig und könnte u.a. eine Anleitung zum Beten sein.
#23
Ingeborg Behjat(Mittwoch, 11 Mai 2011 13:05)
Danke, dass wir im Dorothee-Sölle-Haus jeden Monat gemeinsam beten dürfen. Ich denke, dieses Beisammensein ist auch in ihrem Sinn.
In der Fastenzeit habe ich das Buch von Dorothee Sölle:Die Hinreise in die Hand genommen und war fasziniert von den Gedanken, die sie 1975 niedergeschrieben hat.Die Beziehunglosigkeit greift in
erschreckendem Maße um sich,und der "Tanz ums goldene Kalb" ist in vollem Gange.
Ich freue mich, dass es Menschen wie sie gibt, die die Geganken von Dorothee Sölle am Leben erhalten.
Um zwei Verstehensweisen geht es bei der modernen Mystikerin Dorothee Sölle:
1. um die Möglichkeit eines atheistischen Welt- und Gottesbildes. Der Mensch ist verantwortlich für die jetzige Situation der Welt.
2.Die Erweiterung der theistischen Theologie, die tendenziell theologisch zugespitzt bedeutet: "Papa-wird´s schon richten." Widerspricht diese Aussage nicht diametral dem 2. Gebot. Du sollst dir kein
Bild machen? Sogar "wissenschaftlich- theologisch" mahnt man wieder "persönliche Gottesbilder" an. Die letzten VELKD -Äußerungen, über die "Notwendigkeit eines persönlichen Gottesbildes" beschwören
diese Sichtweise erneut wissenschaftlich -theologisch.
Unter 1. ist die Mystik Meister Eckharts genauso zu zählen, wie die von Albert Einstein oder des Mathematikers, Alfred North Whitehead. Eine Mystik, die sich mit Wissenschaft und anderen Religionen
verbindet , weil sie es vom Ansatz her vermag. Mystische Theologie ist auch nach Auschwitz verständlich. Allein eine theistisch vertretene Auffassung wird in der Gegenwart zunehmend schwieriger
verstanden. Das ist der Grund für den Auszug aus der Kirche und die Abwanderung in die Esoterik. Da nämlich ist die unendliche Vielfalt der sich ständig verändernden Gottesbilder enthalten und
miteinander verbunden. Die Vielheit der anderen, wirkt zunehmend auf die Finanzen der Groß- Kirchen auf dem religiösen Markt. Vielheit verbindet sich mit dem sich öffnenden weltanschaulichen Markt
mit einem Gottesbild, der milieuübergreifend erfahren wird. Der religiöse Markt drückt sich vermehrender Vielfalt aus.
Die Aktien der großen Kirchen fallen gegenwärtig auf dem religiösen Markt. Dialog und Austausch mit anderen weltanschaulichen Sichtweisen ermöglichen Offenheit. .
Dorothee Sölle wurde deshalb von ideologisch bekämpft. Der bisherige religiöse Markt ließ durch die Geschichte mystische Auffassungen eher nicht zu, so dass unterschiedliche Gottesbilder eher auf dem
esoterischen Markt angekommen sind und dort wahrgenommen und diskutiert werden. U. a. Dietrich Bonhoeffer, Rudolf Bultmann, Paul Tillich und Dorothee Sölle erkannten das Problem schon in den 50er und
60er Jahren.
Die bereichernden Ansätze wurden im kirchlichen Betrieb nicht berücksichtigt oder sogar unterdrückt. Das führte dazu, dass der Reichtum, der sich innerhalb der evangelischen Theologie aufgetan hatte,
in anderen, sogenannte esoterischen Kreisen Einzug gehalten hat.
Die Schriften von Dorothee Sölle sind immer noch sehr aktuell. Das gilt auch für die Arbeiten in den sechziger und siebziger Jahren. Ihr Theologie greift die späte Forderung Dietrich Bonhoeffers nach
religionsloser Verkündigung auf, ist politisch und global engagiert und nimmt die Wurzeln der neuen spirituellen Bewegung in den USA auf. Sie weist auf Gerechtigkeit der Sprache für Frauen und Männer
hin. Danke für diese Seite. So lebt Dorothee Sölle hier im Internet weiter.
Christoph Fleischer
#19
Eva Haag(Samstag, 27 November 2010 23:59)
Ich habe heute abend Fulbert Steffensky in Karlsruhe gehört, und diese Seite "gefunden" - und ich bin froh, daß auch diese Theologie, diese lebensbejahende gibt und vor allem daß es Dorothee Sölle
gab und ihren Mann gibt.
Seid gegrüßt, alle widerborstigen, zärtlichen GottsucherInnen.
Eva
#18
Benjamin(Sonntag, 21 November 2010 08:41)
Guten Tag
Ich bin Dorothee Sölle verbunden und dankbar - und dies seit ich sie zum ersten Mal im Fernsehen gesehen hatte.
Meine Mutter hatte den gleichen Jahrgang und ist ein Jahr nach ihr gestorben.
Im Frühling dieses Jahres ging es in der Radiopredigt um die Vergebung. Dies war Anlass mir drei Gedichtbände von ihr zu kaufen, den Band 11 aus ihren 'Gesammelten Werke' (Löse die Fesseln des
Unrechts) und die Doppel-CD 'Gerechtigkeit ist ein Name für Gott'.
Zurzeit lese ich von Erwin Reisner 'Das Buch mit den sieben Siegeln' - und auch dies ist sehr interessant.
Von Erwin Reisner hatte ich schon vor über 20 Jahren das Buch über 'Der Ursinn der Geschlechter' gelesen und kann seine Gedankengänge gut nachvollziehen.
Dorothee Sölle hat mich mit ihren Gedichten zutiefst bewegt.
Ich wünsche allen eine gute Zeit! und danke für diese Webseite.
"Wachet, stehet fest im Glauben, seid mannhaft, seid stark."
(Bibelspruch)
Liebe Grüsse, Benjamin
#17
Mara Leimknecht(Donnerstag, 18 November 2010 14:19)
Hallo wir sind Schüler einer 13. Klasse eines Gymnasiums in Göttingen.
Wir halten in ca. 5 Wochen ein Referat über ihre Person.
Wir wollten sie fragen, ob sie uns bei dem Referat begleiten würden.
Wir bitten um schnelle Rückantwort :')
Mit freundlichen Grüßen
Hallo Menschen,
ich bin ein 76 Jahre alter Atheist der sich intensiv mit seinem Abgang beschäftigt. Den Sinn des Lebens sehe ich nicht darin dem autoritären Gott des offiziellen Christentums zu gefallen. Wenn "Gott"
aber so fefiniert wird wie in dem Buch, "Arbeit und Liebe", von Dorothee Sölle, dann ist das ein Gott nach dem edelsten Menschenbild. Zusammen mit einem solchen "Gott" könnten die Menschen ihre Welt
bauen. Ich habe das Buch in einem Antiquariat für 1.- Euro erworben. Das Büchlein ist eine Bereicherung für den Weg der Menschwerdung. Sie sollten es wieder in das aktuelle Gedächtnis holen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Volck
#15
kaddusch(Montag, 02 August 2010 13:57)
Dorothee Sölle, ist einfach und direkt. Das Beste daran ist, dass Sölle immer so geschrieben hat, dass es jeder verstehen kann (nicht hochtheologisch) und trotzdem ist es nicht
(inhaltlich)flach.
Die ganzen anderen Pastoren und die ganzen anderen Theologen, die Bücher und Predigten schreiben, sollten sich ein Beispiel an Dorothee Sölle nehmen und lernen sich so einfach, konkret und wunderbar
aus zudrücken.
Theologie ist auf einmal viel leichter und verständlich.
Dorothe Sölle hat es geschaft, was das Ziel der Theologie sein sollte: nämlich die Bibel und ihre Botschaft für jeden verständlich zu machen.
Vielen Dank dafür, mein Studium macht mir viel mehr Spaß, seit ich parallel Sölles Bücher lese....
Christine Raudner-Sölle(Samstag, 02 Januar 2010 23:28)
Hallo,
ja, sie lesen richtig, ich bin auch eine Sölle ;-) angeheiratet...
Ich studiere Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Ich schreibe eine Hausarbeit über feministische Wissenschaftskritik. Da ich Frau Dorothee Sölle sehr bewundere, würde ich sie gern in
meine Hausarbeit einbinden. Mir ist bekannt, dass Frau Sölle auch feministische Wissenschaftskritik geäussert hat, könnte ich vielleicht einen Rat bekommen, in welchen Buch ect. ich etwas finde?
christine_r-s@web.de
Herzlichen Dank
Buch "Licht in der Finsternis"-Texte zur Weihnachtszeit(Patmos-Verlagshaus) Ich lese gerade darin, u.a. auch Geschichten/Gedichte von Dorothee Sölle.Da machte mich die Biografie neugierig.
12.12.2009
#11
Klaus(Freitag, 20 November 2009 07:29)
liebe dorothee
deine seite ist wirklich wunderbar.
herzliche grüße dein freund klaus
#10
delf schmidt(Donnerstag, 23 Juli 2009 14:37)
danke, dass es solche seiten gibt - so viel warme lebenserfahrung und gottesfurcht - wunderbar. herzlich bleibt behütet ! DS
#9
Martina Hof(Donnerstag, 09 Juli 2009 20:48)
Liebe Dorothee,
ich habe gerade Deine Biographie gelesen und festgestellt, wie sehr mich Deine Texte in meinem Leben berührt und beeinflußt haben. Du warst und bist mir eine geistliche Mutter, die mir Orientierung
gibt. Ich habe Dich auf den Kirchentagen erlebt, Dein Autogramm bekommen und an Deinem Grab geweint. Für mich lebst Du weiter und spendest Licht.
Herzlichst Martina
Hey Dorothee ich wollte dir nur mal sagen das ich deine Texte sehr bewundere und sie nicht mehr missen will!
kannst dich ja mal melden wenn du das liest ! (:
:-*
#7
Emily(Dienstag, 05 Mai 2009 14:09)
My dad used to tell me the story about the rabbi who asks: How do you know when the night is over?
I was told that the story is Sölle's? Do you remember how does it goe? I don't remember it anymore.
#6
Franziska(Mittwoch, 15 April 2009 14:01)
Ich muss eine Hausarbeit im Fach Religion schreiben.Wir haben eine Textvorlage bekommen und zwar: Gott denken, Einführung in die Theologie, Stuttgart 1990... ,,Gottes Reich und die Kirche''. Dazu die
Fragen: 1. Welche Kriterien entwickelt Frau Sölle für das, was Kirche ist?Worin besteht ihre Kritik und 2. Beschreiben sie in diesem Zusammenhang die Chancen und Gefahren einer ,,individualisierten
Gesellschaft''.Vielleicht könnte mir jemand helfen?!Ich finde die Fragen sehr schwierig zu beantworten. Es wäre mir eine große Hilfe,wenn mir jemand antwortet.
Mfg
#5
maani käfen(Mittwoch, 04 März 2009 11:26)
Wegen einem Referat mussten wir uns mit dem Thema Dorothee Sölle auseinander setzen. Wir haben uns gewundert was so eine Frau noch im hohem alter leisten kann.Wir fanden das Thema sehr
interssant.
Grüße M und A
Ich habe viel von Dorothee Sölle gelesen. Mich beeindruckt ihre Liebe zum Leben, zu den Menschen anderer Religionen, zur befreienden Mystik, die fernab von Regeln und Dogmen dem Menschen und der Welt
dient, wie sie eben sind.
Dorothee Sölle hat viel Herz und Verstand in die Theologie gebracht und sie sprengt mit ihrem Engagement und mit ihrer Liebe die Grenzen der Konfessionen und Religionen, sie transzendiert sie in die
Sphäre eines liebenden Gottes hin zu dem ewigen "Ich bin (für dich) da!"
"Dorothee Soelle hat durch Ihre Persönlichkeit, Ihre Initiativen, ihr gesamtes Wirken - in persönlichen Begegnungen, in mutigen öffentlichen Protesten, in Diskussionen, Veranstaltungen und durch ihre
Veröffentlichungen - seit den Politischen Nachtgebeten in Köln 1968 ff auch für uns wesentliche Anregungen bewirkt und Verstärkungen ermöglicht.
Die Zeitschrift "AMOS - kritische Blätter aus Westfalen" begann "1968" und verdankt auch Dorothee Soelle sehr viel. Seit ihrem Tod fehlt sie uns, ebenso wie uns andere "Kölner" wie Marie Veit,
Heinrich Böll und Frieder Stichler fehlen, ganz zu schweigen von Zeitgenossen wie Erich Fried (London), den wir schon seit seinem Tod am 22.11.1988, also seit 20 Jahren missen - und unvergessen
"presente" ist auch Georges Casalis (Paris).
Lotta continua!
#2
Pierre Stutz(Dienstag, 06 Mai 2008)
Herzlichen Glückwunsch zu dieser bemerkenswerten Homepage! Ich verdanke Dorothee Sölle sehr viel, darum freue ich mich über diese vielseitigen Informationen. Dorothee ist für mich eine Mystikerin der
Compassion. Mystik ist weder etwas Abgehobenes, Schwärmerisches, noch Gefühlsduselei, sondern eine engagierte Denk- und Lebensform. Mystische Menschen gehen den Weg zur inneren Quelle, der gegen den
Strom führt: sie sind Querdenker/innen, unbequem und prophetisch. Sie leben eine leidenschaftliche Gelassenheit, die auch dem Dunkel dieser Welt begegnen kann, um auch in den durch-kreuzten
Lebensplänen die Auferstehungskraft zu erfahren. Darum ist Dorothee für mich eine begabte Mystikerin, die uns aufweckt zum Träumen.
Hallo Hinrich, ich wess nicht genau, ob Du Dich an mich erinnerst. Aber ich gehöre zu denen, die Luise noch recht lebhaft im ÖkNetz Niederssachsen erlebt hat. Außerdem war ich lange im Antikriegshaus
Sievershausen als Ehrenamtliche im Vorstand und bin der Arbeit immer noch verbunden. Schön, dass ich über die Frauenmailingliste von Dir erfuhr. Und ganz wichtig, die Seite, die Du anlegst über
Dorothee Sölle. Sie war auch einmal in Sievershausen und wir haben in der Kirche eine hitzige Diskussion erlebt. Und auch bei einigen Foren des ÖNN. Danke! Grüsse von Gertrud
Helga Laurinat (Mittwoch, 11 Januar 2012 14:14)
11.01.2012
Dorothee Sölle wird auch in mir weiterleben solange ich lebe!
Ich erinnere mich u.a. sehr gern an zwei persönliche Begegnungen.
Diese fanden einmal im Rahmen eines Frauenreformationstages hier in Hannover am Mühlenberg statt, wo ich am Ende ihr Buch LEIDEN erworben habe. Eine weitere Begegnung (und vor allem das Erleben von ihr) in der Kreuzkirche Hannover bleibt für uns unvergessen, wo sie mit Grupo sal auftrat und Texte zitierte.
Erschüttert und traurig waren wir letztlich zu hören, dass sie plötzlich verstorben war und wir sie nicht mehr in der Waldbühne Berlin im Rahmen des 1. Ökumenischen Kirchentages 2003 erleben konnten.
Mehrere Bücher, Texte und CD´s begleiten mich (und viele andere Frauen) in meinem spirituellen Alltag! Auch freue ich mich über den aktuellen Kalender, der für dieses Jahr im Publik – Forum – Verlag herausgegeben wurde.
Helga Laurinat/ Hannover
Christa Heine (Donnerstag, 01 Dezember 2011 16:26)
Vielen Dank für den Tipp auf das "Nachwort zu einem Leben".
Diese Frau ist sehr wichtig für mich geworden, sie war eine ganz besondere, mutige Frau.
Dass es diesen Newsletter gibt, darüber bin ich sehr froh. Die Erinnerungen an sie werden immer wieder bereichert!
Hanna Maier-Gschwend (Freitag, 04 November 2011 18:04)
hanna@maier-lyrik.de
Gerade erinnere ich mich an für mich wichtige Ahn-Frauen - und da gehört Dorothee Sölle unbedingt dazu!
Im verbundenen Gedenken an Sie
herzlichst
Hanna Maier-Gschwend, 62 Jahre alt
Mirjam (Montag, 24 Oktober 2011 23:34)
Danke für diese tolle Seite, die die Erinnerung an eine große Theologin wachhält und an deren Worte, die Mut machen zum Leben!
Achim Keßler (Sonntag, 17 Juli 2011 07:41)
Lese gerade ein Buch von Dorothee. War mir jetzt nicht im klaren darüber, dass sie bereits verstorben ist. Sie war einfach wunderbar und hat viel zum Frieden in der Welt beigetragen. Die Welt braucht viel mehr Intellektuelle so wie sie, die uns wachrütteln. Achim aus Bonn.
toni (Dienstag, 31 Mai 2011 13:48)
Ich möchte Dorothee sölle als Vorbild in unserem religionsprojekt bearbeiten. Ich denke sie ist ein gutes Vorbild!
Elfe (Dienstag, 31 Mai 2011 12:40)
Im Gottesdienst gab uns unsere Pfarrerin das Gebet "Ähnlich" (???)von D. Sölle.
Dieser Text ist für mich stimmig und könnte u.a. eine Anleitung zum Beten sein.
Ingeborg Behjat (Mittwoch, 11 Mai 2011 13:05)
Danke, dass wir im Dorothee-Sölle-Haus jeden Monat gemeinsam beten dürfen. Ich denke, dieses Beisammensein ist auch in ihrem Sinn.
Helga Kahle-El Kady (Donnerstag, 10 März 2011)
In der Fastenzeit habe ich das Buch von Dorothee Sölle:Die Hinreise in die Hand genommen und war fasziniert von den Gedanken, die sie 1975 niedergeschrieben hat.Die Beziehunglosigkeit greift in erschreckendem Maße um sich,und der "Tanz ums goldene Kalb" ist in vollem Gange.
Ich freue mich, dass es Menschen wie sie gibt, die die Geganken von Dorothee Sölle am Leben erhalten.
Helga Kahle-El Kady
Gerd Kracht (Donnerstag, 10 März 2011 14:53)
Um zwei Verstehensweisen geht es bei der modernen Mystikerin Dorothee Sölle:
1. um die Möglichkeit eines atheistischen Welt- und Gottesbildes. Der Mensch ist verantwortlich für die jetzige Situation der Welt.
2.Die Erweiterung der theistischen Theologie, die tendenziell theologisch zugespitzt bedeutet: "Papa-wird´s schon richten." Widerspricht diese Aussage nicht diametral dem 2. Gebot. Du sollst dir kein Bild machen? Sogar "wissenschaftlich- theologisch" mahnt man wieder "persönliche Gottesbilder" an. Die letzten VELKD -Äußerungen, über die "Notwendigkeit eines persönlichen Gottesbildes" beschwören diese Sichtweise erneut wissenschaftlich -theologisch.
Unter 1. ist die Mystik Meister Eckharts genauso zu zählen, wie die von Albert Einstein oder des Mathematikers, Alfred North Whitehead. Eine Mystik, die sich mit Wissenschaft und anderen Religionen verbindet , weil sie es vom Ansatz her vermag. Mystische Theologie ist auch nach Auschwitz verständlich. Allein eine theistisch vertretene Auffassung wird in der Gegenwart zunehmend schwieriger verstanden. Das ist der Grund für den Auszug aus der Kirche und die Abwanderung in die Esoterik. Da nämlich ist die unendliche Vielfalt der sich ständig verändernden Gottesbilder enthalten und miteinander verbunden. Die Vielheit der anderen, wirkt zunehmend auf die Finanzen der Groß- Kirchen auf dem religiösen Markt. Vielheit verbindet sich mit dem sich öffnenden weltanschaulichen Markt mit einem Gottesbild, der milieuübergreifend erfahren wird. Der religiöse Markt drückt sich vermehrender Vielfalt aus.
Die Aktien der großen Kirchen fallen gegenwärtig auf dem religiösen Markt. Dialog und Austausch mit anderen weltanschaulichen Sichtweisen ermöglichen Offenheit. .
Dorothee Sölle wurde deshalb von ideologisch bekämpft. Der bisherige religiöse Markt ließ durch die Geschichte mystische Auffassungen eher nicht zu, so dass unterschiedliche Gottesbilder eher auf dem esoterischen Markt angekommen sind und dort wahrgenommen und diskutiert werden. U. a. Dietrich Bonhoeffer, Rudolf Bultmann, Paul Tillich und Dorothee Sölle erkannten das Problem schon in den 50er und 60er Jahren.
Die bereichernden Ansätze wurden im kirchlichen Betrieb nicht berücksichtigt oder sogar unterdrückt. Das führte dazu, dass der Reichtum, der sich innerhalb der evangelischen Theologie aufgetan hatte, in anderen, sogenannte esoterischen Kreisen Einzug gehalten hat.
Gerd Kracht
Christoph Fleischer (Montag, 21 Februar 2011 06:55)
Die Schriften von Dorothee Sölle sind immer noch sehr aktuell. Das gilt auch für die Arbeiten in den sechziger und siebziger Jahren. Ihr Theologie greift die späte Forderung Dietrich Bonhoeffers nach religionsloser Verkündigung auf, ist politisch und global engagiert und nimmt die Wurzeln der neuen spirituellen Bewegung in den USA auf. Sie weist auf Gerechtigkeit der Sprache für Frauen und Männer hin. Danke für diese Seite. So lebt Dorothee Sölle hier im Internet weiter.
Christoph Fleischer
Eva Haag (Samstag, 27 November 2010 23:59)
Ich habe heute abend Fulbert Steffensky in Karlsruhe gehört, und diese Seite "gefunden" - und ich bin froh, daß auch diese Theologie, diese lebensbejahende gibt und vor allem daß es Dorothee Sölle gab und ihren Mann gibt.
Seid gegrüßt, alle widerborstigen, zärtlichen GottsucherInnen.
Eva
Benjamin (Sonntag, 21 November 2010 08:41)
Guten Tag
Ich bin Dorothee Sölle verbunden und dankbar - und dies seit ich sie zum ersten Mal im Fernsehen gesehen hatte.
Meine Mutter hatte den gleichen Jahrgang und ist ein Jahr nach ihr gestorben.
Im Frühling dieses Jahres ging es in der Radiopredigt um die Vergebung. Dies war Anlass mir drei Gedichtbände von ihr zu kaufen, den Band 11 aus ihren 'Gesammelten Werke' (Löse die Fesseln des Unrechts) und die Doppel-CD 'Gerechtigkeit ist ein Name für Gott'.
Zurzeit lese ich von Erwin Reisner 'Das Buch mit den sieben Siegeln' - und auch dies ist sehr interessant.
Von Erwin Reisner hatte ich schon vor über 20 Jahren das Buch über 'Der Ursinn der Geschlechter' gelesen und kann seine Gedankengänge gut nachvollziehen.
Dorothee Sölle hat mich mit ihren Gedichten zutiefst bewegt.
Ich wünsche allen eine gute Zeit! und danke für diese Webseite.
"Wachet, stehet fest im Glauben, seid mannhaft, seid stark."
(Bibelspruch)
Liebe Grüsse, Benjamin
Mara Leimknecht (Donnerstag, 18 November 2010 14:19)
Hallo wir sind Schüler einer 13. Klasse eines Gymnasiums in Göttingen.
Wir halten in ca. 5 Wochen ein Referat über ihre Person.
Wir wollten sie fragen, ob sie uns bei dem Referat begleiten würden.
Wir bitten um schnelle Rückantwort :')
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Volck (Dienstag, 03 August 2010 09:42)
Hallo Menschen,
ich bin ein 76 Jahre alter Atheist der sich intensiv mit seinem Abgang beschäftigt. Den Sinn des Lebens sehe ich nicht darin dem autoritären Gott des offiziellen Christentums zu gefallen. Wenn "Gott" aber so fefiniert wird wie in dem Buch, "Arbeit und Liebe", von Dorothee Sölle, dann ist das ein Gott nach dem edelsten Menschenbild. Zusammen mit einem solchen "Gott" könnten die Menschen ihre Welt bauen. Ich habe das Buch in einem Antiquariat für 1.- Euro erworben. Das Büchlein ist eine Bereicherung für den Weg der Menschwerdung. Sie sollten es wieder in das aktuelle Gedächtnis holen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Volck
kaddusch (Montag, 02 August 2010 13:57)
Dorothee Sölle, ist einfach und direkt. Das Beste daran ist, dass Sölle immer so geschrieben hat, dass es jeder verstehen kann (nicht hochtheologisch) und trotzdem ist es nicht (inhaltlich)flach.
Die ganzen anderen Pastoren und die ganzen anderen Theologen, die Bücher und Predigten schreiben, sollten sich ein Beispiel an Dorothee Sölle nehmen und lernen sich so einfach, konkret und wunderbar aus zudrücken.
Theologie ist auf einmal viel leichter und verständlich.
Dorothe Sölle hat es geschaft, was das Ziel der Theologie sein sollte: nämlich die Bibel und ihre Botschaft für jeden verständlich zu machen.
Vielen Dank dafür, mein Studium macht mir viel mehr Spaß, seit ich parallel Sölles Bücher lese....
Christitan (Sonntag, 04 April 2010 10:06)
Frohe Ostern und schöne Feiertage
wünscht
Christitan
webmaster
www.gedankenranken.de
henny hatchy crew
Christine Raudner-Sölle (Samstag, 02 Januar 2010 23:28)
Hallo,
ja, sie lesen richtig, ich bin auch eine Sölle ;-) angeheiratet...
Ich studiere Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Ich schreibe eine Hausarbeit über feministische Wissenschaftskritik. Da ich Frau Dorothee Sölle sehr bewundere, würde ich sie gern in meine Hausarbeit einbinden. Mir ist bekannt, dass Frau Sölle auch feministische Wissenschaftskritik geäussert hat, könnte ich vielleicht einen Rat bekommen, in welchen Buch ect. ich etwas finde? christine_r-s@web.de
Herzlichen Dank
Boonekamp, Alfred vom Bodensee (Samstag, 12 Dezember 2009 17:11)
Buch "Licht in der Finsternis"-Texte zur Weihnachtszeit(Patmos-Verlagshaus) Ich lese gerade darin, u.a. auch Geschichten/Gedichte von Dorothee Sölle.Da machte mich die Biografie neugierig.
12.12.2009
Klaus (Freitag, 20 November 2009 07:29)
liebe dorothee
deine seite ist wirklich wunderbar.
herzliche grüße dein freund klaus
delf schmidt (Donnerstag, 23 Juli 2009 14:37)
danke, dass es solche seiten gibt - so viel warme lebenserfahrung und gottesfurcht - wunderbar. herzlich bleibt behütet ! DS
Martina Hof (Donnerstag, 09 Juli 2009 20:48)
Liebe Dorothee,
ich habe gerade Deine Biographie gelesen und festgestellt, wie sehr mich Deine Texte in meinem Leben berührt und beeinflußt haben. Du warst und bist mir eine geistliche Mutter, die mir Orientierung gibt. Ich habe Dich auf den Kirchentagen erlebt, Dein Autogramm bekommen und an Deinem Grab geweint. Für mich lebst Du weiter und spendest Licht.
Herzlichst Martina
Astrid Thies-Lomb (Montag, 08 Juni 2009 17:00)
Hey Dorothee ich wollte dir nur mal sagen das ich deine Texte sehr bewundere und sie nicht mehr missen will!
kannst dich ja mal melden wenn du das liest ! (:
:-*
Emily (Dienstag, 05 Mai 2009 14:09)
My dad used to tell me the story about the rabbi who asks: How do you know when the night is over?
I was told that the story is Sölle's? Do you remember how does it goe? I don't remember it anymore.
Franziska (Mittwoch, 15 April 2009 14:01)
Ich muss eine Hausarbeit im Fach Religion schreiben.Wir haben eine Textvorlage bekommen und zwar: Gott denken, Einführung in die Theologie, Stuttgart 1990... ,,Gottes Reich und die Kirche''. Dazu die Fragen: 1. Welche Kriterien entwickelt Frau Sölle für das, was Kirche ist?Worin besteht ihre Kritik und 2. Beschreiben sie in diesem Zusammenhang die Chancen und Gefahren einer ,,individualisierten Gesellschaft''.Vielleicht könnte mir jemand helfen?!Ich finde die Fragen sehr schwierig zu beantworten. Es wäre mir eine große Hilfe,wenn mir jemand antwortet.
Mfg
maani käfen (Mittwoch, 04 März 2009 11:26)
Wegen einem Referat mussten wir uns mit dem Thema Dorothee Sölle auseinander setzen. Wir haben uns gewundert was so eine Frau noch im hohem alter leisten kann.Wir fanden das Thema sehr interssant.
Grüße M und A
Christian Kuster (Dienstag, 28 Oktober 2008 11:34)
Ich habe viel von Dorothee Sölle gelesen. Mich beeindruckt ihre Liebe zum Leben, zu den Menschen anderer Religionen, zur befreienden Mystik, die fernab von Regeln und Dogmen dem Menschen und der Welt dient, wie sie eben sind.
Dorothee Sölle hat viel Herz und Verstand in die Theologie gebracht und sie sprengt mit ihrem Engagement und mit ihrer Liebe die Grenzen der Konfessionen und Religionen, sie transzendiert sie in die Sphäre eines liebenden Gottes hin zu dem ewigen "Ich bin (für dich) da!"
Hartmut Dreier (Samstag, 20 September 2008 21:06)
"Dorothee Soelle hat durch Ihre Persönlichkeit, Ihre Initiativen, ihr gesamtes Wirken - in persönlichen Begegnungen, in mutigen öffentlichen Protesten, in Diskussionen, Veranstaltungen und durch ihre Veröffentlichungen - seit den Politischen Nachtgebeten in Köln 1968 ff auch für uns wesentliche Anregungen bewirkt und Verstärkungen ermöglicht.
Die Zeitschrift "AMOS - kritische Blätter aus Westfalen" begann "1968" und verdankt auch Dorothee Soelle sehr viel. Seit ihrem Tod fehlt sie uns, ebenso wie uns andere "Kölner" wie Marie Veit, Heinrich Böll und Frieder Stichler fehlen, ganz zu schweigen von Zeitgenossen wie Erich Fried (London), den wir schon seit seinem Tod am 22.11.1988, also seit 20 Jahren missen - und unvergessen "presente" ist auch Georges Casalis (Paris).
Lotta continua!
Pierre Stutz (Dienstag, 06 Mai 2008)
Herzlichen Glückwunsch zu dieser bemerkenswerten Homepage! Ich verdanke Dorothee Sölle sehr viel, darum freue ich mich über diese vielseitigen Informationen. Dorothee ist für mich eine Mystikerin der Compassion. Mystik ist weder etwas Abgehobenes, Schwärmerisches, noch Gefühlsduselei, sondern eine engagierte Denk- und Lebensform. Mystische Menschen gehen den Weg zur inneren Quelle, der gegen den Strom führt: sie sind Querdenker/innen, unbequem und prophetisch. Sie leben eine leidenschaftliche Gelassenheit, die auch dem Dunkel dieser Welt begegnen kann, um auch in den durch-kreuzten Lebensplänen die Auferstehungskraft zu erfahren. Darum ist Dorothee für mich eine begabte Mystikerin, die uns aufweckt zum Träumen.
Pierre Stutz - www.pierrestutz.ch
Gertrud Mrowka (Freitag, 02 Mai 2008)
Hallo Hinrich, ich wess nicht genau, ob Du Dich an mich erinnerst. Aber ich gehöre zu denen, die Luise noch recht lebhaft im ÖkNetz Niederssachsen erlebt hat. Außerdem war ich lange im Antikriegshaus Sievershausen als Ehrenamtliche im Vorstand und bin der Arbeit immer noch verbunden. Schön, dass ich über die Frauenmailingliste von Dir erfuhr. Und ganz wichtig, die Seite, die Du anlegst über Dorothee Sölle. Sie war auch einmal in Sievershausen und wir haben in der Kirche eine hitzige Diskussion erlebt. Und auch bei einigen Foren des ÖNN. Danke! Grüsse von Gertrud